Am 29. Mai 2026 fand unser erster Frühjahrs-Stammtisch des Abiturjahrgangs 1975 im Taubenschlag in Bochum statt.

Die Einladung ging Ende März an 67 ehemalige Mitschüler. 57 E-Mails kamen an – die übrigen sind vermutlich irgendwo in den Tiefen eines Spamfilters oder einer digitalen Sackgasse verschwunden. 😉

Die Resonanz konnte sich sehen lassen: 57 Empfänger öffneten die Einladung, und auf den späteren Reminder meldeten sich weitere Mitschüler zurück.

Insgesamt erhielten wir:

  • 19 Zusagen

  • 25 Absagen

  • 13 Personen ohne Rückmeldung

Von den 19 angemeldeten Teilnehmern konnten letztlich 8 leider doch nicht kommen, sodass wir uns schließlich mit elf Mitschülern zu einem gemütlichen Abend trafen.

Auch wenn wir diesmal nur eine kleinere Runde waren, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Es wurde gelacht, in Erinnerungen geschwelgt und die eine oder andere alte Geschichte wieder ausgegraben. Und natürlich kamen auch neue Geschichten dazu. 

Der Abend hat gezeigt: Solche Treffen lohnen sich. Deshalb wollen wir die Idee weiterverfolgen, uns künftig einmal im Jahr ganz unkompliziert wiederzusehen.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die dabei waren, ebenso wie denjenigen, die sich auf unsere Einladung zurückgemeldet haben.

Ein Hinweis: Die Goethe-Schule feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen und lädt am Freitag, dem 26. Juni 2026, ab 16:30 Uhr zum Jubiläumsschulfest ein. Mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und vielen Begegnungen bietet sich eine weitere Gelegenheit, alte Erinnerungen aufleben zu lassen und ehemalige Mitschüler wiederzutreffen.

Wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen.

Der 5. Juli 1975 – mitten im Sommer, mitten in unseren Abiturferien. Während wir uns vom Prüfungsstress erholten, berichteten die Zeitungen über eine Welt im Wandel.

In der BILD-Zeitung dominierten damals wie heute Sensationen: Wimbledon sorgte für Schlagzeilen – der Amerikaner Arthur Ashe schrieb Sportgeschichte, als er überraschend das Finale gegen Jimmy Connors gewann. 

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schaute nüchtern auf die großen Fragen: die Wirtschaftskrise nach der Ölkrise, neue Ideen gegen die steigende Arbeitslosigkeit und die angespannte Lage in Portugal, wo nach der Nelkenrevolution die Entkolonialisierung Afrikas Schlagzeilen machte.

 

Und bei uns in Bochum? Die WAZ meldete die ersten Staus zum Ferienbeginn in NRW, diskutierte über die Lage im Ruhrgebiet: Kohle und Stahl standen auf der Kippe, Streiks und Sorgen um Arbeitsplätze begleiteten viele Familien. Aber natürlich war auch der VfL Bochum Thema – schließlich begann bald wieder die Vorbereitung auf die neue Saison.

Ein Stück Zeitgeschichte – festgehalten auf vergilbtem Papier. Und wir mittendrin: frisch entlassen aus der Schule, voller Pläne für die große weite Welt.

Goethe lebt – und wie!

Liebe Freunde der Zeche Goethe,

Was war das bitte für ein Wiedersehen!
Zwei unvergessliche Tage, 44 Mitschüler, 5 unserer ehemaligen Lehrer, Erinnerungen, Gespräche, Staunen – und eine Stimmung, wie wir sie zuletzt (gefühlt) im Sommer ’75 erlebt haben.

📍 Mittwochabend – Ice-Breaker im Three-Sixty

Los ging’s im Three-Sixty (B3E). Der Name war Programm:
Rundum gute Laune, ein echter Rundblick auf 50 Jahre Lebenswege – und viele Kreise, die sich sofort wieder schlossen – frei nach dem Bochumer-Jungens-Lied: “Und kommen wir wieder zusammen auf wechselnder Lebensbahn …”

Es ging los mit den „Ach DU bist das?!“-Momenten. Spätestens nach ein, zwei Getränken war das Eis gebrochen.

📚 Donnerstag – Villa, Schule, Klausuren & geschlossene Gesellschaft

Der Tag begann mit einem Ausflug in die Stadtgeschichte:

Herr Eberhard Brand, Ehrenvorsitzender der Kortum-Gesellschaft, führte uns durch die Villa Nora – inklusive Geschichten über Architektur, Wohnrecht und ein paar Anekdoten.

Dann zurück auf bekanntes Terrain: die Goethe-Schule. Frau Anne Katrin Meyer, die stellvertretende Schulleiterin, empfing uns mit offenen Türen – und einer besonderen Überraschung:

Unsere Abiturklausuren!

Aus dem Archiv geholt, sorgten sie für Staunen, Kichern und Kopfschütteln („Was hab ich mir damals nur dabei gedacht?!“).

Ein echter Moment der Begegnung – mit dem eigenen Ich von damals.

Am Abend wurde es rund:
Geschlossene Gesellschaft in der „Erholung am Stadtpark“ – mit Buffet, Getränken, Musik und Gesprächen, die selbst nach Last Order um 2:00 Uhr nicht enden wollten.

Wer dabei war, weiß:
Das war mehr als ein Treffen – das war Zeche Goethe in Bestform.

🌍 Internationale Beteiligung

Es blieb nicht beim Ruhrgebiet: Auch Mitschüler an der Ostsee, aus der Alpenrepublik und dem Land der aufgehenden Sonne waren dabei. Goethe – international. Von Normalnull bis zur Schneefallgrenze!

💬 Stimmen aus dem Kreis

Ein paar Rückmeldungen möchten wir gern mit euch teilen:

„Was war das gestern für ein toller Tag! Noch einmal vielen Dank für Eure Organisation … Gibt es auf der Webseite auch irgendwo die alten Fotos?“

„Es hat richtig Spaß gemacht, mit den alten Recken zu quatschen … Anfangs hatte man Schwierigkeiten, die neuen Gesichter den alten bekannten zuzuordnen – aber wir wären ja keine Goethe-Schüler, wenn das nicht geklappt hätte.“

„Die Aktion mit den ABI-Arbeiten war klasse.“

„Die Wiedervereinigung hat sehr viel Spaß bereitet … Ein riesiges Dankeschön dafür!“

“Großen Dank für diese großartige Idee und die Planung”

“Ein ganz herzliches Dankeschön für die Organisation unseres tollen Events an den letzten zwei Tagen. Die Mühen haben sich auf jeden Fall gelohnt.”

📸 Fotos & mehr – schaut mal rein!

Die ersten Bilder vom Ehemaligentreffen 2025 sind online.

🔒 Noch keinen Zugang zum internen Bereich?
Dann schreib einfach an:
kontakt@abi1975goethe.online

Wie die “Zeche Goethe” zu ihrem Namen kam

Mit Einführung der damals sogenannten reformierten Oberstufe wurden an der Goethe-Schule die bis dahin bestehenden Klassenverbände auf- und von einem Kurssystem abgelöst. Dies – in Verbindung mit Lehrer- und Platzmangel – führte bei den einzelnen Schülern zu sehr unterschiedlichen Kurskonstellationen mit z.T. größeren “Freistunden”-Zeiten und Unterricht bis in den Abend.

Das wiederum führte dazu, dass sich in der Bochumer Innenstadt regelmäßig Schüler einer Jahrgangsstufe begegneten und sich die Frage stellten:

“Wat machsse? Kommsse fonne Schicht, oder gehsse hin?”

Daraus wiederum entwickelte sich unter den Schülern schnell der Begriff der “Zeche Goethe”, in der man arbeitete, sich aber nur sehr unregelmäßig sah.

Das Emblem der “Zeche Goethe” haben wir zum Logo unseres 50-jährigen Abiturjubiläums gemacht.

“Mutter, Mutter nimm’ mich vonne Zeche, ich kann dat Schwatte nich mehr sehn”

📸 Gerade eingetroffen

Unsere Treffen-Bilder sind jetzt im internen Bereich verfügbar!
Für alle, die dabei waren – und für alle, die sich gern erinnern.

🎒 Mithelfen & Erinnerungen teilen

Habt ihr noch alte Klassenfotos, Zeitzeugnisse oder witzige Anekdoten?
Wir freuen uns über jedes Stück Erinnerung, das unser Treffen noch lebendiger macht!

🗂️ Historisches Material jetzt online

– Die ersten Rundbriefe aus den 60ern wurden digitalisiert.
– Auch die „drehscheibe“, unsere Schülerzeitung aus den 70ern, steht zum Stöbern bereit.
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